Projekte

Dogo Residenz

Die Dogo Residenz für Neue Kunst verfolgt eine ambitionierte Vision. Sie will zum festen Bestandteil der künstlerischen Nachwuchsförderung in der Schweiz mit internationaler Ausstrahlung werden. In langfristiger Perspektive wird eine Residenz für junge Künstler*innen angestrebt, die vier zentrale Bausteine zusammenbringt: Kunstproduktion, Kunstausstellungen, Kunstvermittlung und Kunstwissen. Die Wohnung im Rathaus für Kultur, bietet Platz für bis zu fünf Künstler*innen aus dem In- und Ausland. Für mehrere Monate wohnen und arbeiten sie in Lichtensteig,  einem charmanten Städtchen im Herzen der Region Toggenburg. In enger Kooperation mit der Gemeinde, im Austausch mit der Bevölkerung und im grossen Gemeinschaftsatelier entstehen während den Aufenthalten ortsspezifische Werke, die Fragestellungen der Gegenwart behandeln. Im Ausstellungsraum werden dann die Werke präsentiert und in einen Ausstellungskontext gesetzt. Die Jahresausstellung, eine Werkschau der produzierten Arbeiten, verteilt an den unterschiedlichen Orten in der Gemeinde (in der Bäckerei, in der Fabrik oder am Bahnhof), bildet jeweils den Höhepunkt der Saison. Damit eine Brücke von der Kunstwelt zu den Alltagsrealitäten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geschlagen werden kann, ist die Kunstvermittlung unerlässlich. Dafür baut Dogo im Toggenburg ein vielfältiges Kunstvermittlungsangebot auf. Menschen jeden Alters und mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen werden vom Vermittlungsprogramm berücksichtigt. Ob in der Kunstschule Dogo, in der Ausstellungsvermittlung, im Kunstmentoring oder beim Spazieren mit Dogo: das Verständnis, welches den Angeboten zugrunde liegt, ist eine Begegnung und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Damit Dogo den Ansprüchen einer zeitgemässen Konservierung gerecht wird, baut sie sukzessiv ein digitales und öffentlich zugängliches Archiv auf, das den Anforderungen der digitalen Archivierung gerecht wird. Schliesslich ist aber auch das stetig wachsende Dogo Netzwerk für die Positionierung der Organisation von Bedeutung. Etablierte Institutionen als auch erfahrene Personen aus der Praxis begleiten das Projekt und tragen die Idee von Dogo weiter.

DOGO Webseite
Rathaus für Kultur Webseite

Hasoso

Die mobile Grossküche Hasoso hat anfangs mit zusammengetragenem Küchenmaterial und Lebensmitteln von Containern und dem Foodsharing Netzwerk gekocht. Diese Leidenschaft hat sich schnell ausgeweitet auf immer mehr Projekte. So kocht das Kollektiv an Demos, Kunstevents, Festivals oder eigenen Projekten in Basel. Sie sind Teil eines Netzwerkes von Mobilen Küchen und kooperieren so europaweit für Grossveranstaltungen, um Aktivisten mit gutem Essen zu verpflegen. Sie sind schnell und flexibel und reisen ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen an die nächste Aktion. Momentan bauen sie ihre Küche aus, um tausende Leute mit gutem Essen verwöhnen zu können.

http://hasoso.ch/

Chuglu


It all started in Marseille. Sometimes we are three, some other times 17. The group formes itself by the people who are present and involved in the current project. We analyze the environment or the given situation to finally act in and with it. For doing so we mainly use our bodies but also facilities or installations. When we act together, we often reach a state of physical and spiritual loss of perception of time.
We gather around an idea that could include other peoples ideas. The inital plan is only a trigger point. Unexpected events and our reactions on them are very important: they are part of der Lauf der Dinge itself.
Members of the collectif live now in Marseille, Venice, Paris, Geneva, Basel and Zürich.
https://collectifchuglu.wordpress.com/

Arthur Junior

Die Geschichte Arthur Juniors begann 2010 in einem alten, elf Zimmer grossen Haus in Wattwil. Seither zieht Arthur Junior umher. Er bewohnt Häuser und Hallen, besetzt Plätze im Toggenburg und erweckt mit zeitgenössischer Kunst Orte zum Leben. Seit der Gründung 2010 ist das Organisationskomitee auf 6 MitgliederInnen angewachsen. Arthur Junior ist überzeugt davon, dass Kunst sowohl vom Kunstschaffenden, als auch vom Betrachter abhängig ist und der Ort eine massgebliche Rolle spielt. Darum soll Kunst nicht hinter geschlossenen Türen stattfinden sondern mitten im Geschehen. Dass Arthur Junior dabei immer wieder in andere Rollen schlüpft ist Programm. Damit junge  Kunstschaffende ihre Werke ausstellen können, schafft Arthur Junior Raum. Raum für Kunst. Denn der Verein ist der Meinung, dass Kunst inspiriert, spannend ist und eine Geschichte erzählt. Dies vermittelt der Verein in interaktiven Führungen für Kinder und Jugendliche.
Bilder:
  • Spaziergang zur Ruine Rüdberg bei Weiter 2017 in Dietfurt
  • Chuglu – Six histoires de chevaux bei Weiter 2017 in Wattwil
  • Domingo Chaves, Edmée Laurin & Fridolin Schoch – Limited Time Offer bei Shopping 2016 in Wil
  • Molly Haviland – Sometimes I write a small story bei Dorf 2016 in Bütschwil
  • Tobija Stuker – Arthur Junior, 6.Klasse bei TSV Arthur Junior 2015 in Ebnatt-Kappel

 

Schau

6 Finger aus Eichenholz 140cm x 40cm, 11 Fingernägel aus Eichenholz und Lackfarbe

Diese Arbeit besteht aus sechs aus Eichenholz geschnitzten Zeigefingern und blau lackierten Fingernägeln aus demselben Material. Die Finger zeigen einerseits in die Höhe als einfache Geste der Richtung und sagen somit «Schau». Andererseits tragen die Finger die Fingernägel zur Schau, welche ausgewechselt und betrachtet werden können.

War Teil von Lockeres Denken | Kunsthaus Baselland | Basel

 

Grundeinkommen

Weltrekord fürs Grundeinkommen

Die Grösste Frage, 2016
Gold auf Lastwagenplane 110.35 m x 73.55 m
Mehr als 1200 Menschen haben per Crowdfunding rund 200.000 Euro zusammengetragen, um diesen Weltrekordversuch möglich zu machen. Das Plakat wurde aus LKW-Planen ausgeschnitten, die dann miteinander  verschweisst wurden, um das grösste Plakat der Welt zu bilden.
Co-Projektleitung. In Zusammenarbeit mit Philip Kovce, Pola Rapatt, Amelie Böing, Marilola Wili und Tobias Handorf

Gezeigt auf dem Plaine de Plainepalais in Genf, Strasse des 17.Juni in Berlin und als Video auf einer Werbefläche auf dem Timesquare NYC
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