Der Geruch eines Habitats



Für die folgende Arbeit habe ich meine Schuhe angezogen und ging nach draussen. Dort habe ich fotografiert und Töne aufgenommen. Zurück zu Hause stöberte ich in Skizzenbüchern, startete kulinarische Versuche und zog Bücher aus Regalen. Nun sitzen wir hier in der Bibliothek.

Diese Arbeit entstand unterwegs. Beim Gehen, Zuhören, Beobachten und Wiederholen.

Sie folgt keinem geraden Weg. Sie versammelt Fragmente meiner Auseinandersetzung mit der Umgebung, die sich überlagern und keine Linie bilden.

Verschiedene Wissensformen ermöglichen mir, mit meiner Umwelt in Beziehung zu treten. Manches entsteht durch Lesen und Benennen, anderes durch Zuhören, Gehen oder durch das Arbeiten mit den Händen.

Mich interessiert, wie sich Orte über Geruch, Geschmack, Klang und Material erfahren lassen. Es sind Spuren von Beziehungen zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.

Ich nähere mich so dem Wissen von hier und merke, wie wenig ich weiss.


Diese Arbeit entstand in Kollaboration und im Dialog mit vielen Beteiligten. Mit herzlichem Dank an: Martin Handschin und Melanie Mock, Toggenburger Museum mit Christelle Wick und Bruno Wickli, Marisa Sturzenegger-Mayer, Migg Näf, Tricolor Bildproduktion und Müllers Aufziehservice, Sina Steiner Schöne Töne, Brieger Verpackungen

Die Fotos, Töne, kulinarischen Produkte und viele Ideen sind im Vogelschutzgebiet der SSVG in Lichtensteig entstanden. Spenden an die Stiftung fliessen indirekt zu den vielen beteiligten Lebewesen. Danke für Ihren Beitrag:
Stiftung für Vogelschutzgebiete (SSVG), 8045 Zürich, IBAN CH42 0900 0000 5000 4816 4